Geschichte

Der Kärntner Madrigalchor Klagenfurt ist eine Gemeinschaft von Menschen, die durch die Freude an der Musik, durch das Interesse an Chorgesang mit hohem künstlerischen Anspruch, durch die Bereitschaft, sich immer wieder auf Neues und zuweilen auch Ungewöhnliches einzulassen, vor allem aber auch durch Toleranz und Offenheit getragen und zusammengehalten wird.

Der Chor wurde 1948 von Günther Mittergradnegger gegründet, von 1974 bis 1998 war Nikolaus Fheodoroff und seit 1998 ist Klaus Kuchling dessen musikalischer Leiter. Eine Konstante in der künstlerischen Arbeit ist die Vielfalt; das Repertoire des Chores umspannt Literatur vom gregorianischen Choral bis zur zeitgenössischen Musik; vom Madrigal bis zu großen Chor-Orchester-Werken, vom Kärntnerlied bis Jazz. Drei künstlerische Leiter haben aber auch unterschiedliche musikalische Akzente gesetzt: Während unter Günther Mittergradnegger die Darbietung von Volksliedern, Madrigalen, Motetten und auch großen Chor-Orchester-Werken als prägend angesehen werden kann, setzte Nikolaus Fheodoroff vor allem durch die Interpretation zeitgenössischer Werke, aber auch die Aufführung bekannter und weniger bekannter großer Werke der Chorliteratur neue Impulse. Klaus Kuchling wiederum hat nicht nur diese Tradition fortgeführt, sondern gemeinsam mit dem Chor immer wieder auch die Grenzen des typischen Chorrepertoires be- und überschritten; so z.B. durch die Aufführung von John Surman´s »Proverbs and Songs«, durch Faschingskonzerte, die Darbietung eines Evensong oder von Sprechstücken für Chor.

Zu einem besonderen Anliegen ist dem Chor in der jüngeren Vergangenheit die Arbeit mit und für junge Menschen geworden. In den letzten Jahren wurden immer wieder große Chor-Orchester-Werke gemeinsam mit den Schulchören des BRG Viktring und des BG Tanzenberg aufgeführt. In Zusammenarbeit mit Karin Kraßnitzer werden diese Werke speziell für Schülerinnen und Schüler aufbereitet und dargeboten.

In der über 60-jährigen Geschichte des Chores wurden viele gemeinsame Reisen im Inland, ins nahe und ins ferne Ausland unternommen, der Chor erhielt mehrfach nationale und internationale Auszeichnungen und kann auf viele musikalische Begegnungen mit anderen Chören, Chorleiterinnen und Chorleitern, Musikerinnen und Musikern zurückblicken.

Singen im Madrigalchor bedeutet einer Gemeinschaft angehören, die eine bunt gemischte ist. Hier harmonieren Angehörige der unterschiedlichsten Berufs- und Altersgruppen bestens miteinander; und in dieser Gemeinschaft wird nicht nur gerne miteinander gesungen, sondern auch gerne gemeinsam gelacht.

Doris Hattenberger

Madrigalchor

Ehemalige Chorleiter

Günther MittergradneggerGünther Mittergradnegger (1923 – 1992), Gründungschorleiter

Der Vater als Sänger und die klavierspielende Mutter vermitteln prägende erste musikalsche Eindrücke.

Ab 1933 besucht Günther für drei Jahre die Mittelschule in der Bundeserziehungsanstalt Breitensee in Wien. Sein Deutschlehrer ist hier Dr. Erich Marckl, der zeitgenössische Komponist und spätere Gründer der Musikhochschule Graz, dem Günther in Literatur und Musik wichtige Anregungen verdankt.

1936 Übersiedeln der Familie nach Klagenfurt.

1941 maturiert Günther Mittergradnegger, bald darauf muss er Kriegsdienst leisten. Nach einer abenteuerlichen Rückkehr aus dem Krieg beginnt Günther Mittergradnegger 1946 als Volksschullehrer in Klagenfurt. 1947 wird er als Musiklehrer an die LBA berufen, und 1947 ruft er die Singwoche mit Chorleiterschulung auf Schloss Tigring ins Leben. Im gleichen Jahr heiratet er seine Kollegin Erika Stranner. Es werden zwei Kinder geboren: Tochter Erika und Sohn Wolfgang.

1948 gründet Günther Mittergradnegger aus dem gemischten Kärntner Lehrer-Doppelquintett den Madrigalchor Klagenfurt. Im gleichen Jahr absolviert Günther Mittergradnegger die Hauptschullehrerprüfung und unterrichtet bis 1964 an der Westschule.

Die fünfziger und sechziger Jahre sind die erfolgreichen Jahre mit dem Madrigalchor Klagenfurt: 1959 Rom, Wettbewerbe 1953 und 1956 in Llangollen/Wales, 1954 in Arezzo, Konzertreisen 1958 Venedig, 1960 Stockholm, 1961 Kopenhagen, 1962 Oslo, 1963 Schweden, 1964 Finnland; Wettbewerb 1966 Middlesbourough/GB mit zwei ersten Preisen und einem zweiten Preis; 1968 CSSR-Tournee, 1969 BRD und Dänemark, 1973 Südamerika.

Neben seiner Lehrtätigkeit an der Hauptschule und der intensiven Arbeit mit dem Madrigalchor studiert Günther Mittergradnegger an der Universität Wien Musikwissenschaft bei Erich Schenk und Volkskunde. 1964 wird er zum Dr. phil. promoviert. Im gleichen Jahr beruft man ihn als Leiter des Referates Heimatfunk an den heimischen Sender Radio Klagenfurt, dem er schon längere Jahre als freier Mitarbeiter verbunden gewesen war. Und nochmals im gleichen Jahr 1964 gründet er aus Mitgliedern des Madrigalchores den Rundfunkchor, der in den folgenden Jahren zum flexiblen Instrumentarium für Produktionsaufnahmen und öffentliche Konzerte des Senders Klagenfurt wird.

1967 wird Günther Mittergradnegger eingeladen, in Chile und Brasilien durch zwei Monate Kurse für Chorgesang und Chortechnik zu halten.

1970 bestellt ihn die Kärntner Landesregierung als Leiter der Kulturabteilung, das der neue Chef mit musikalischen Akzenten erfüllt. Nach vielen jahren Leitung des Musikvereins für Kärnten tritt Günther Mittergradnegger 1984 in den Ruhestand.

1974 erhält der Madrigalchor Klagenfurt den Kulturpreis des Landes Kärnten. Mit diesem abschliessenden Höhepunkt für ein Vierteljahrhundert chorischer Kulturarbeit übergibt Günther Mittergradnegger die Leitung des Madrigalchores an Nikolaus Fheodoroff.

Neben so vielen Akzenten der Musikpraxis, die Günther Mittergradnegger gesetzt hat, wird er jedoch auch als schöpferischer Musiker unvergessen bleiben. Sein ehrliches Ringen um das »Neue Kärntnerlied« im St. Veiter Kreis mit seinen Freunden Gerhard Glawischnig und Justinus Mulle hat zu einer Hochblüte des Kärntnerlied-Singens in ganz Österreich geführt.
Und sein «klassisches« kompositorisches Schaffen, in dem naturgemäß die menschliche Stimme dominiert, bietet farbige Beispiele für den Ausdruckswillen eines erstrangigen Chorfachmannes.

Am 25. Februar 1992 hat Günther Mittergradnegger diese Welt verlassen. Das singende Kärnten wird diesen großen Sohn unseres Landes in lebendiger Erinnerung behalten.

Auszüge aus einer Biografie, die Nikolaus Fheodoroff über Günther Mittergradnegger geschrieben hat.


Nikolaus FheodoroffNikolaus Fheodoroff (1931 – 2011) Ehrenchorleiter

Müsste man das musikalische Wirken Nikolaus Fheodoroffs mit einem Schlagwort charakterisieren, so könnte dieses »Universalität« heissen. Er war ein »Musiker« im besten und im umfassenden Sinn des Wortes, nämlich Musikpädagoge, Pianist, Organist, Cembalist, Dirigent, Chorleiter und Komponist; darüber hinaus auch Gestalter und Organisator des musikalischen Lebens in Kärnten.

Dr. Nikolaus Fheodoroff wurde 1931 in Villach geboren, wo er auch die Schule besuchte und eine erste Ausbildung in Violine und Klavier erhielt. Nach der Matura 1949 nahm er das Studium an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien und an der Universität Wien auf. Schon seine Studienabschlüsse lassen den Drang nach universeller Bildung erkennen: Lehramt aus Musik, Reifeprüfung der Kapellmeisterschule bei Hans Swarowsky, Reifeprüfung aus Musiktheorie und Komposition, Staatsprüfung aus Orgel, Lehramt aus Germanistik und Doktorat aus reiner Philosophie. Während der Studienjahre kam es zu jener Begegnung mit Josef Matthias Hauer, der ihn in musikalischer, aber auch in gedanklicher, weltanschaulicher Hinsicht besonders prägte.

Von 1954 bis 1969 unterrichtete Fheodoroff an verschiedenen Klagenfurter Mittelschulen, von 1964 bis 1991 leitete er die Musikabteilung des ORF-Studios Kärnten. In dieser Funktion setzte er einige beachtenswerte Initiativen zur Belebung der Musikszene in Kärnten, vor allem durch eine intensivere Pflege zeitgenössischer Werke, durch die Unterstützung zahlreicher junger, unbekannter Kärntner Musiker, sowie durch die Erteilung von Kompositionsaufträgen an u. a. Norbert Artner, Günther Mittergradnegger, Hans-Jörg Scherr, Dieter Kaufmann oder Erich Opitz. Nikolaus Fheodoroffs Tätigkeit als Dirigent und Chorleiter war eng mit dem Kärntner Madrigalchor Klagenfurt verbunden, den er 1974 übernahm und bis 1998 leitete. Von den zahlreichen Konzertaktivitäten sei beispielhaft die Aufführung einiger »großer« Chor-Orchesterweke wie zB der »H-Moll-Messe«, der »Matthäus- und Johannespassion« von J. S. Bach, Frank Martins Oratorium »Golgotha«, Händels »Messias« und »Israel in Ägypten« oder Palästrinas »Missa Papae Marcelli« erwähnt. Viele Konzertreisen ins nahe und ferne Ausland vermögen die Aktivitäten des Chores unter der Dirigentschaft von Fheodoroff als Kulturbotschafter des Landes zu rechtfertigen.

Der Komponist Fheodoroff baute auf dem Ordnungsprinzip der Zwölftönigkeit im Sinne Josef Matthias Hauers auf. Sein Werkverzeichnis umfasst weit mehr als hundert geistliche und weltliche Schöpfungen verschiedenster Art.

Fheodoroff hat auch durch zahlreiche Initiativen das musikalische Leben in Kärnten gestaltet und geprägt. So war er Mitbegründer des Carinthischen Sommers, Mitglied der Diözesankommission für Liturgie – Sektion Kirchenmusik, Mitarbeiter bei vielen Chorschulungswochen, er war zehn Jahre Vorsitzender der Jury bei den »Internationalen Chorbewerben Schloss Porcia/Spittal«, von 1969 bis 1974 Gestalter des musikalischen Programmteiles der »Woche der Begegnung« in Klagenfurt und hat einige Jahre lang die Austauschkonzerte zwischen dem Studio Kärnten und der RTV Ljubljana organisiert.
Für sein musikalisches Wirken wurde er mannigfach mit Ehrungen, Preisen und Auszeichnungen bedacht: von Papst Johannes Paul II wurde er zum Ritter des Silvester-Ordens ernannt; er war Träger des Österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst, des Großen Goldenen Ehrenkreuzes des Landes Kärnten; er erhielt den Kulturpreis des Landes Kärnten und der Stadt Villach und die Walther-von-der-Vogelweide-Medaille in Gold des Österreichischen Sängerbundes; er war Großoffizier des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem.

Von seinen »Madrigi« wird er nicht nur als ein großer Musiker verehrt, der für die Verbindung und Pflege aller musikalischer Stilrichtungen zu begeistern verstand, sondern auch ob seines menschlichen Engagements für die Sängerinnen und Sänger und für seine Geduld und Gelassenheit bei der Erarbeitung neuer Chorliteratur.

Doris Hattenberger

Einmal Madrigi, immer Madrigi!

Annemarie Aichholzer, Alois Alberer, Inge Alberer/Hubmann – Gründungsmitglied, Gerhard Antesberger, Norbert Artner, Birgit Atzwanger, Erika Auernig, Ernst Baumgartner – Gründungsmitglied, Hedwig Baumgartner/Weitzer, Johann Baumgartner – Gründungsmitglied, Othmar Baurecht, Cäcilia Binder/Prasser, Inge Blaschitz, Roland Breitegger, Ulfried Burz, Ursula Cemore/Baumgartner, Dorle Clementschitsch/Hafner – Gründungsmitglied, Ria Csyz/Bierbaumer – Gründungsmitglied, Sandra Dalmatiner, Elfriede Dauschan/Koinig – Gründungsmitglied, Heribert Dettelbacher, Maria Dielacher, Helga Dobernig, Othmar Drekonja, Hellmuth Drewes, Gerlinde Drewes/Glinitzer, Irmtraud Drobesch, Franziska Eberdorfer, Heribert Eckert, Jakob Einetter, Christine Fheodoroff, Michael Fheodoroff, Nikolaus Fheodoroff, Annemarie Groysbeck/Fheodoroff, Waltraud Findenig, Herta Findenig/Radl, Heinz Fischer, Marianne Fischer, Sybille Fischer, Dieter Fleiss, Ulrich Frick, Barbara Fuchs, Monika Fuchs, Thomas Fuchs, Bernhard Galsterer, Manfred Gartner, Michael Gerzabek, Brigitte Geson/Trippold, Maria Glanzer, Rosie Glaser-Mlatschnig, Verena Grader, Rosalinde Grechenig, Erika Grimburg, Josef Hainzl, Gerda Hammer/Freithofnig, Anne-Katrin Hänel, Andrea Hartmann, Eduard Hattenberger, Sigrun Hattenberger, Edda Herko, Erich Herzog, Ilse Hoisl, Dietlinde Hoja, Anton Hribernik – Gründungsmitglied, Herwig Huber, Georg Hulla, Robert Humting, Ingrid Innerwinkler, Walpurga Inzko, Christl Jaklitsch, Eleonore Jaritz/Platzer, Gerhard Jellen, Inge Jeschke, Christine Jordan, Rotraut Kabon, Josef Kabusch, Franziska Kabusch/Rauter, Sunna Karpf, Horst Kassler, Gudrun Kattnig, Anny Kerbt/Klausner, Hubert Kienzer, Helga Kindermann, Hubert Knafl – Gründungmitglied, Ulrike Knely, Veronika Kofler, Irmfried Kogelnig, Sigrid Kollmann, Erich Kollmitzer, Doris Kosel, Silvia Kotrnetz, Ewald Krainz, Karoline Krainz, Erika Krainz/Willmann, Gustav Kramer, Bernhard Kraschl, Walter Kraxner – Gründungsmitglied, Azzo Kren, Alfred Krendl, Elisabeth Krendl, Ewald Kropfitsch, Felix Kucher, Viola Kuhn/Puschautz, Reinhard Kühr, Berthold Kummer, Judith Kummer/Schnaubelt, Christa Kuster, Christian Kuster, Irmgard Lackner, Ingeborg Leghissa, Andreas Leidinger, Johann Lerchbaumer, Wolfgang Lesnjak, Monika Litscher, Hermann Löffler – Gründungsmitglied, Erich Madritsch, Gerhard Maier, Helmut Maier, Christine Maier/Klaus, Johanna Maier/Wedenig, Walter Marko, Lydia Marton, Gerald Messner, Sieglinde Mikula, Uta Mirus, Anneliese Morelli, Friedrun Mösslacher/Tschernitz, Johann Mösslacher, Rotraut Müller, Ingrid Nussbaumer, Friedl Oberlerchner, Elfriede Oberwinkler, Gerlinde Obmann, Herbert Obmann, Christian Ofenbauer, Walter Ofner, Engelbert Ogris, Gottfried Orasch, Josef Ortner, Arnulf Pacher, Annemarie Papak, Christl Payer, Erich Pegrin, Franz Petschnig, Edith Petschnig/Wank, Richard Pirker, Heinz Plankenauer, Franz Plassnik, Traudl Pobaschnig, Eberhard Posch, Sieglind Posch/Dimai, Reinhold Poschinger, Ulla Preininger, Peter Puch, Wolfgang Puchinger, Konrad Ragossnig, Käthe Raunjak/Brumnik, Rudolf Rausch, Helga Rauter, Peter Ring, Wolfgang Ritsch, Gertraud Ruch/Stern, Isabella Ruprechter, Margret Rutter, Sonja Sadolschek, Jutta Sattler, Cornelia Sautner, Bruno Schabus, Astrid Scheiber, Annemarie Scherr, Otto Scherr, Gerhard Schmid, Gertraud Schmid, Elisabeth Schmölzer, Helene Schmölzer/Puch, Marie-Luise Schöffmann/Deissl, Elisabeth Schonefeld-Fheodoroff, Anita Schrodt/Lattacher, Elfriede Schwanzer/Glawar, Siegfried Schwanzer, Edith Schweinzer, Dietlinde Seifert, Sigrun Seifert, Hannes Seunig, Andrea Sint, Gunther Sorgo, Oswald Sorgo, Verena Soukup, Oskar Staudinger – Gründungsmitglied, Josef Stotter, Karin Stotter/Schelletter, Anton Strieder, Eva Stromberger, Herta Struckl/Messner, Gertrude Sturm/Knoll, Herwig Sturm, Dagmar Sucher/Priehse, Christine Sunitsch/Asenbauer – Gründungsmitglied, Rudolf Sunitsch, Rudolf Sunitsch – Gründungsmitglied, Herbert Suppanz, Viktor Suschnig – Gründungsmitglied, Maria Suschnig/Zunter, Gisela Szakacs, Hans Szeider – Gründungsmitglied, Helena Taibon – Gründungsmitglied, Othmar Tauschitz, Hildegard Teisel/Schaunig, Ilse Terkl, Ruth Ticher, Anita Tiggers/Eder, Ilse Tovornik/Egger, Franz Trebuch, Irmgard Trink/Breitenberger, Max Trink, Franziska Tuppinger/Eberdorfer, Erika Übleis/Müller, Alois Unterluggauer, Birgit Unterluggauer/Hattenberger, Josef Unterluggauer, Erika Unterrainer/Wildhaber, Werner Unterrainer, Sigrid Vogel/Rader, Anna Voith, Irmfried Vonau/Kogelnig, Sigrun Vorderegger, Klaus Waltritsch, Eduard Wasserfaller, Elisabeth Weber, Dietmar Wedenig, Franz Weiss, Hermi Weiss, Heidi Weitzer, Armin Wigotschnig, Armin Wigotschnig jun., Elsa Wigotschnig/Thaler, Auguste Wildhaber/Sternath, Helga Wildhaber, Helmut Wildhaber, Jakob Wildhaber, Guntram Wildpanner, Jeremy Wilmshurst, Karl Winkler – Gründungsmitglied, Petra Wohlfahrt, Thomas Wrienz, Helmut Wulz, Karl Wunder, Gertraud Zellnitz/Weissmann, Brigitte Zemrosser, Hans Zimmer, Tobias Zingerle, Maria Zunter, Judith Zunter/Löffler.