Vom Musikgymnasium zum Madrigalchor

Carina Konstantinovics hat 2015 in Viktring maturiert und studiert jetzt am KONSE. Seit Anfang 2016 singt sie im Kärntner Madrigalchor Klagenfurt.

Carina Konstantinovics (Foto: privat)
Carina Konstantinovics (Foto: privat)

Carina, wie bist du auf den Madrigalchor aufmerksam geworden?
Ich wusste schon länger, dass ein Mitschüler beim Madrigalchor mitsingt. Er hat mich auch zu dem Weihnachtskonzert 2014 und 2015 eingeladen und ich war begeistert, mit wie viel Freude und Professionalität musiziert wurde. Da war mir klar, dass ich bei so etwas auch gerne einmal mitwirken möchte.

Warum wolltest du mitsingen?
Schon während der Schulzeit habe ich immer im Chor gesungen, nur hat mir damals die Zeit gefehlt, um in einem weiteren Chor zu singen. Danach hat mir das Singen aber gefehlt und mir war klar: Ich möchte in diesem Gebiet Neues lernen und auf professionellem Niveau in einem Chor mitwirken.

Was gefällt dir besonders?
Mir gefällt die Art der Menschen, die Art der Gemeinschaft, dass man als » Neuling « sehr warmherzig aufgenommen wird und sich gleich integriert fühlt. Musikalisch gefällt mir die anspruchsvolle, vielleicht etwas außergewöhnliche Literatur, die gesungen wird, aber auch das Engagement, mit dem der Chorleiter bei der Sache ist. Man fühlt, dass er für diese Musik lebt, und das spiegelt sich im Niveau des Chores wider.

Was ist anders als im Schulchor?
Dass es meist schneller vorangeht, da wirklich alle Sänger mit Begeisterung dabei sind. Das war in der Schule oft anders und ich war anfangs überrascht, wie schnell sich die einzelnen Stücke schon gut anhören, teilweise schon beim Prima-Vista-Singen. Der Chor ist auch größer, das bietet mehr Möglichkeiten. Schön ist, dass alle bei der Sache sind und doch der Spaß nicht verloren geht.

(Mai 2016, Interview CH)